European Stability Initiative - ESI - 12 December 2017, 18:55
URL:

Boy in rural Kosovo. Photo: ESI
Boy in rural Kosovo. Photo: ESI

ESI report: Cutting the lifeline. Migration, families and the future of Kosovo (18 September 2006)

"If you have a job and can feed your family, "you don't think anymore of who your neighbors are," said Verena Knaus, a Kosovo analyst with the European Stability Initiative […]. Knaus has spent considerable time talking to Kosovars in village cafes and meeting halls. Publicly, she said, they often endorse the unyielding rhetoric of Pristina or Belgrade, but privately, they are far more worried about their financial situation."

 Transitions online, 7 March 2007

"Im Kosovo erhofft sich ein Heer junger Arbeitsloser, dass sich mit der Unabhängigkeit auch der wirtschaftliche Aufschwung einstellt. Nichts aber ist gefährlicher in einem Nachkriegsgebiet als die enttäuschte Hoffnung auf ein Wunder. Das Kosovo wird auf absehbare Zeit ein ökonomisches Notstandsgebiet bleiben. Diesem Problem, so argumentiert die European Stability Initiative […], müsse die EU mit zweierlei Schritten begegnen: einem Arbeitsabkommen, das Kosovaren wieder die Jobsuche im europäischen Ausland erlaubt. Und mit einem konkreten Zeitrahmen für die Annäherung an die EU."

 DIE ZEIT, 8 February 2007

"Es ist verdienstvoll, daß sich die "Europäische Stabilitätsinitiative" (ESI) […], deren Analysen zum Balkan seit Jahren über das meiste hinausragen, was die Denkfabriken über die Lage in Europas Südosten zustande bringen, diesem Thema gewidmet hat. […] Auch die kosovarische Gesellschaft müsse sich ändern [so das Fazit der Autoren], um sich aus ihrer Abhängigkeit von der Arbeitsemigration zu befreien. Das Kosovo benötige "eine soziale und institutionelle Revolution" auf dem Lande, deren Ausgangspunkt eine Reflexion über die Lage der Frauen sein müsse."

 Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18 September 2006


© European Stability Initiative - ESI 2017
12 December 2017, 18:55