30 June 2009
"Türkei: Aufbruch am Bosporus" – Film screening at Moviemento Kino in Berlin
Frauen in der Türkei

Der AK Frauenpolitische Bildung im Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung und die Europäische Stabilitätsinitiative (ESI) laden ein zu

Filmvorführung und Diskussion

Istanbul: Truth, fear and hope – Türkei: Aufbruch am Bosporus

30. Juni 2009, 19 Uhr, Moviemento Kino Berlin

 

"eine fesselnde Dokumentarfilm-Serie über den Balkan und die Türkei"
Olli Rehn, EU Kommissar für Erweiterung

"Als europäische Bürger sollten wir alle die Möglichkeit haben,
diese Dokumentarfilme zu sehen"

Giuliano Amato, ehemaliger Premierminister Italiens

 

Zum ersten Mal wird der Dokumentarfilm "Türkei: Aufbruch am Bosporus" in Berlin auf Deutsch gezeigt. Der Film wurde im Sommer 2008 produziert und ist Teil der Dokumentarfilmreihe "Balkanexpress – Return to Europe", die 2008 mit dem Medienpreis Erasmus EuroMedia ausgezeichnet wurde.

"Balkan Express" ist eine Koproduktion von pre tv, 3sat und ORF. Die von der ERSTE Stiftung initiierte Sendereihe entstand in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI) und wurde zusätzlich vom Fernsehfonds Austria und von CineStyria gefördert.

Die Dokumentarfilme wurden 2008 und Anfang 2009 bei 3sat und dem ORF ausgestrahlt und wurden von etwa 4 Millionen Menschen gesehen. Außerdem wurde der Türkeifilm am 13. und 14. Juni 2009 zweimal bei Phoenix ausgestrahlt.  Darüber hinaus wurden Filme der Reihe in der EU-Kommission in Brüssel, bei Konferenzen u.a. in London, Rom, Barcelona, Paris, Warschau, Prag, Pristina, Tirana, Istanbul und Washington gezeigt. 

Mit dieser Veranstaltung wollen wir Sie zu einem differenzierten Einblick in die aktuelle politische und soziale Situation in der Türkei am Beispiel Istanbul einladen, wo dieser "Aufbruch" wirtschaftlich, sozial und politisch deutlich spürbar ist.  Hier werden die aktuelle Situation der Türkei und ihre Konflikte wie unter dem Brennglas deutlich. Die Landflucht und Integration der Neu-Istanbuler, Frauenrechte, der Kopftuchstreit, politische Morde, Wirtschaftsboom und ein politischer Machtkampf zwischen alten und neuen Eliten. Starke Frauen spielen dabei eine wichtige Rolle und sie kommen in diesem Film zu Wort, die Einwanderin aus Gaziantep, die die Freiheit der Großstadt genießt und alleinerziehend für ihre Tochter sorgt, die Stadtteilbürgermeisterin, die sich um Neuankömmlinge und Frauen, die unter Gewalt litten, kümmert, die kopftuchtragende Filmemacherin, die sich wünscht, das Männer und Frauen so viel wie möglich zusammen arbeiten und die Religion aus der Politik gehalten wird und die liberale nicht-religiöse Journalistin, die vor all diesen Veränderungen "keine Angst" hat.

Im Anschluss an die Filmvorführung wollen wir Fragen, die der Film aufwirft, mit Ihnen und zwei DiskutantInnen erörtern:  Ekrem Eddy Güzeldere (ESI Istanbul) und Kadriye Karci, frauen- und türkeipolitische Aktivistin aus Berlin.

Moderation: Yvonne de Andrés (AK Frauenpolitische Bildung im Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung)

Weitere Informationen: frauen@bildungswerk-boell.de oder im Veranstaltungsflyer

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der
Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin realisiert.

Datum: Dienstag, 30. Juni 2009
Zeit: 19 – 21 Uhr
Ort: Moviemento Kino Berlin (Kottbusser Damm 22, Berlin-Kreuzberg)
Eintritt: 3€

About us
Photo credits
Alan Grant is an Irish photographer who travelled extensively in the Balkans and other countries and regions of the world. Thanks to him, ESI is able to show fascinating pictures of the Balkans: the facades of Tirana, the painted mosques of Travnik, the fabulous old houses of Plovdiv and the spectacular blue of water - dark in the Bay of Kotor, emerald in the river valleys of Bosnia, deep blue in Ohrid, twinkling in the Aegean Sea and on the Bosporus.

You can find out more about Alan Grant on his websites:
Jonathan Lewis lives between London and Istanbul. He moved to London and spent many years studying photography and now specialises in photojournalism, documentary photography and commercial work for a wide variety of private and commercial clients in the UK, Europe and Turkey. His work has appeared in a number of magazines and publications and is used on the ESI website as well.

You can find out more about Jonathan Lewis on his website www.jonathanlewisphoto.com