Zurück Themen: Montenegro und die EU - Weiter 
Slovenian Prime Minister Janez Jansa at a meeting with the President of Montenegro Filip Vujanovic in late 2006
Sloweniens Premierminister Janez Jansa bei einem Treffen mit dem montenegrinischen Präsidenten
Filip Vujanovic Ende 2006.

Montenegro plant dieses Jahr bei der EU einen formalen Antrag auf EU Mitgliedschaft einzureichen. Damit wäre das Land der dritte offizielle EU-Kandidat im westlichen Balkan, nach Kroatien und Mazedonien. Die Europäische Kommission wird einen Bericht ("Gutachten") über Montenegros Bereitschaft und Eignung vorlegen, bevor die 27 EU-Mitglieder über den Kandidatenstatus entscheiden. Die Verhandlungen über eine EU-Mitgliedschaft werden mehrere Jahre dauern. Milo Djukanovics Vision vom Eintritt in die EU wird nicht vor dem nächsten Jahrzehnt realisiert werden. Die EU hat wiederholt betont, dass alle Balkanstaaten der EU beitreten könnten, sobald sie dazu bereit sind.

Seit der Unabhängigkeit hat Montenegro in der Vor-Beitrittsphase konkrete Fortschritte gemacht. Die Verhandlungen für ein sogenannte Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen wurden 2007 abgeschlossen. Es wurde im Oktober 2007 unterzeichnet.

Der zweite Fortschrittsbericht für Montenegro wurde von der Europäischen Kommission im November 2007 veröffentlicht.

Die Europäische Kommission ist jetzt auch die erste Europäische Partnerschaft mit Montenegro eingegangen, die die Prioritäten für Reformen auf dem Weg Montenegros zur EU Mitgliedschaft schriftlich fixiert.

Im Rahmen des neuen Instruments für Heranführungshilfe (IPA - Instrument for Pre-Accession) stieg die Unterstützung der Europäischen Union für Montenegro von 19,5 Millionen im Jahr 2006 auf circa 31 Millionen jährlich.

April 2008

 Zurück Themen: Montenegro und die EU - Weiter 
Weitersagen: Was bedeutet das?