Seit 1999 ist es der ESI gelungen, sich als einflussreiche und respektierte Stimme zu Süd-Osteuropa zu etablieren. Hier sind einige Kommentare politischer Entscheidungsträger zu unserer Arbeit …

Olli Rehn
"Ich schätze die herausragenden Analysen ESIs zum Balkan und zur Türkei. Sie kommen zur rechten Zeit, sind relevant und durchweg mitreißend." (November 2008)
"Ich danke Ihnen für Ihre gute Arbeit in der Region. Ich habe die meisten Ihrer Berichte gelesen und kann mit Fug und Recht sagen, dass Sie ein wichtiger Ideengeber sind und Ihrem Namen gerecht werden - Europäische Stabilitäts-Initiative" (Oktober 2009)

Olli Rehn, Olli Rehn, Europäischer Kommissar für Erweiterung

Carl Bildt
"ESI ist der Nukleus von dem was Europa wirklich braucht, um eine effektive Außenpolitik zu entwickeln, Krisenprävention sowie Peace Building Kompetenzen – ESI erreicht das durch gewissenhafte, unabhängige und sorgfältige Analyse komplexer Sachverhalte. Andere mögen öfter in die Schlagzeilen gekommen sein, aber keiner hat es geschafft, Fachwissen besser zu nutzen als ESI."

Carl Bildt, ehemaliger Sondergesandter des Generalsekretärs der UN auf dem Balkan, 2003

Michael Steiner
"'Lessons Learned' ist zu einem Modewort geworden. Dies bedeutet in der Regel jedoch nicht, dass den Worten auch wirklich Taten folgen. Die Lessons Learned Einheit in der EU-Säule der UNMIK ist dagegen ein Beispiel an Effektivität. Die enge Verknüpfung mit der Mission erlaubt ihr den Zugriff auf alle notwendigen Informationen. Die Einbettung in einer NGO, der European Stability Initiative, erlaubt ihr die notwendige Unabhängigkeit."

Michael Steiner, Hoher Repräsentant des Generalsekretärs der Vereinten Nationen im Kosovo, Januar 2003

George Soros
"Ich unterstütze zudem den Vorschlag der European Stability Initiative, die Staaten des Westlichen Balkans nicht von dem neuen und integrierten Europa auszuschließen. ESI argumentiert, dass die existierenden politischen Steuerungsinstrumente für den Balkan reformiert werden müssen, um den sozialen und ökonomischen Zusammenhalt der Region zu sichern. […] Aus diesem Grund fordere ich diesen umfassenden Ansatz zu einem Hauptinstrument auf dem Westlichen Balkan zu machen und zudem Mittel bereit zu stellen, um zu verhindern, das sich die Lücke zwischen EU-Anwärtern, wie Rumänien und Bulgarien und den Ländern des Westlichen Balkans weiter vertieft."

George Soros gegenüber OSZE-Botschaftern, April 2003

EIU
"Die Studie (Assitance, Cohesion and the New Boundaries of Europe) hat den Nerv getroffen und war Diskussionsgegenstand hochrangiger Treffen, u.a. mit dem Hohen Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU, Javier Solana. […] Der ESI Bericht stellt in vielen Bereichen eine Weiterentwicklung zu herkömmlichen Ansätzen dar. Er kritisiert die bisherigen Form externen Einflusses auf dem Balkan – ein Modell, dass aufdringlich, missionarisch und unökonomisch ist."

Economist Intelligence Unit 2003, Country Forecast March 2003

Martti Ahtisaari
"Unter denen, die im Balkan tätig sind, haben sie die klarste Vorstellung von dem, was getan werden muss… ihr Ansatz ist es, genug Zeit in die Erforschung und Analyse von Sachverhalten zu investieren, um so in der Lage zu sein, Vorschläge zu liefern, die sie auch langfristig vertreten können."

Martti Ahtisaari, ehemaliger Präsident Finnlands und Kosovo-Vermittler, 2000

Joseph Ingram
"ESI hat in den letzten drei Jahren durch exzellente analytische Arbeit mehrfach zu unserem Verständnis des Landes beigetragen und uns geholfen, unsere eigene Unterstützungsstrategie zu entwickeln. Ihre Mitglieder haben zudem an mehreren nationalen Konferenzen teilgenommen, welche von der Weltbank und politischen Entscheidungsträgern aus Bosnien Herzegowina mitorganisiert wurden, und haben in diesem Rahmen die Debatten und unser Verständnis von den Problemen des Landes bereichert."

Joseph K. Ingram, Direktor, Länderbüro Bosnien Herzegowina, Die Weltbankgruppe, 29. Mai 2003

Wolfgang Petritsch
"In der kurzen Zeit seit ihrer Gründung hat ESI bewiesen, dass es zu der Avantgarde derer gehört, die in der Lage sind, politische Entscheidungsträger mit dringend benötigten Analysen aus Südosteuropa und Bosnien-Herzegowina zu versorgen."

Wolfgang Petritsch, ehemaliger Hoher Repräsentant für Bosnien Herzegowina

Die Welt
Die Mission des ESI: Die internationalen Organisationen auf dem Balkan aus ihrer bürokratischen Trägheit zu rütteln, dem bisweilen karitativen Übereifer der Wiederaufbauhilfe pragmatische Analysen der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Situation des Landes entgegenzusetzen. Analysen, nicht geschrieben im Elfenbeinturm, sondern aus der Lebenswirklichkeit der von Krieg und Nationalismus verwüsteten Region.

Das ESI arbeitet - anders als viele andere Think Tanks - ohne bürokratischen Wasserkopf, effizient und handlungsorientiert. Die ESI-Mitglieder, die verstreut in ganz Europa leben und über das Internet kommunizieren, haben eines gemeinsam: Sie sind jung, sie drängen darauf, die Politik auf dem Balkan zu verändern, sie alle haben eine Zeitlang in der Region gearbeitet oder tun dies noch - bei der EU, der UNO, der OSZE oder anderen Organisationen, im diplomatischen Dienst oder als Korrespondenten von Zeitungen.

"Wir wollen eine kritische Masse in Bewegung setzen, die über das Thema Balkan diskutiert", sagt Dieter Wolkewitz. Dabei helfen erfahrene Politiker: Im Beirat des ESI sitzen unter anderen Christian Schwarz-Schilling, der internationale Vermittler für Bosnien-Herzegowina, sowie Erhard Busek, früherer österreichischer Vizekanzler und Koordinator einer weltweiten Südosteuropa-Initiative.

Tatsächlich haben vor allem die jüngsten Berichte des ESI über die Bereiche Elektrizität und Telekommunikation in Bosnien dazu beigetragen, dass die internationalen Gemeinschaft ihre Strategie neu justiert: Das ESI hatte nahe gelegt, den Ausbau von Telekom und Elektrizität nur dann finanziell zu unterstützen, wenn statt drei einzelner, von den ethnischen Gruppen kontrollierte Verwaltungen gemeinsame Institutionen von Moslems, Kroaten und Serben geschaffen würden. Weltbank und US-Wirtschaftsvertreter griffen diese Idee auf - und zitierten das ESI in ihren Planungspapieren.

Katja Ridderbusch, Die Welt, June 26th 2000

FAZ
"In der internationalen Diskussion über Bosnien-Hercegovina mehren sich indessen die Rufe nach einer grundsätzlichen Änderung der Hilfsstrategie. Eine Zukunftsperspektive gebe es nur, wenn die EU die wirtschaftliche und soziale Kohäsion in den Mittelpunkt ihrer Hilfe stelle und Bosnien in ihr sogenanntes "Vorbeitrittsprogramm" aufnehme, schreibt beispielsweise die Berliner "European Stability Initiative" (ESI). Nur wenn solch brennende Probleme wie Beschäftigung, regionale und lokale Selbstverwaltung, regionale Zusammenarbeit und Entwicklungspartnerschaften sowie der Ausbau der Infrastruktur in einer kohärenten Form angesprochen würden, komme man in Bosnien-Hercegovina weiter, sagt ESI-Direktor Gerald Knaus."

Carola Kaps, Frankfurter Allgemeine Zeitung, April 22th 2003

Corriere della Sera
"Tutti questi Paesi hanno un problema fondamentale, che un Recente rapporto dell'European Stability Institute di Berlino definisce così: «Oggi questi Paesi stanno confrontandosi con una realtà che l'instabilità dell'ultima decade aveva oscurato: la profondità del loro declino economico». Gli esperti puntano pertanto su un programma vigoroso di stimolo alla crescita, considerando conclusa l'epoca dei grandi aiuti alla ricostruzione dati nella prima fase della transizione post comunista."

Luigi Passamonti, Corriere della Sera, May 5th 2003

Financial Times
"Für einige Balkanexperten ist die Kommission noch nicht weit genug gegangen. „Es ist einfach zu sagen, dass all diese Länder eines Tages beitreten können“, sagt Gerald Knaus, Direktor der unabhängigen European Stability Initiative. „Die Kommission ist immer noch sehr konservativ in ihrer Einstellung. Sie hat es bisher abgelehnt eine Beitrittsstrategie zu entwickeln, die die diesen Ländern konkrete Hilfestellung bieten würde, die Kopenhagener Kriterien zu erfüllen und den Acquis Communitaire einzuführen.“ Der Bericht [von Romano Prodi, Kommissionspräsident und Chris Patten, Kommissar für Außenbeziehungen] lässt zudem außen vor, was Griechenland bei seiner turnusmäßigen Ratspräsidentschaft gefordert hat. Athen hat den Balkan an die Spitze seiner auswärtigen Politik gesetzt […]."

Judy Dempsey, Financial Times, 26. März 2003

European Voice
"Eine frühzeitige Warnung vor diesen Kürzungen kam von einer Berliner NGO, der European Stability Initiative (ESI), unter Mitwirkung des ehemaligen finnischen Präsidenten Martti Ahtisaari. Sie hat dem Hohen Repräsentanten für Auswärtige Angelegenheiten, Javier Solana, den Bericht „Der Westliche Balkan 2004“ übergeben, der davor warnt, dass dem Westlichen Balkan eine soziale und ökonomische Krise droht, der auch zentrale Interessen der EU in dieser strategisch wichtigen Region bedroht. Der Bericht unterstreicht, dass ihr weiterer wirtschaftlicher Rückfall hinter die neuen Mitgliedstaaten verhindert werden muss und sie in die Einbindungspolitik der EU miteinbezogen werden muss. […] ESI argumentiert, dass eine institutionalisierte Partnerschaft zwischen der Kommission und den nationalen und sub-nationalen Entscheidungsträgern eingerichtet werden und ein mehrjähriges Programm initiiert werden sollte, dass die Entwicklungsbemühungen unterstützt. Im Zeitraum zwischen 2004 und 2006 könnten die Programme mit Mitteln finanziert werden (etwa 400 Millionen Euro), die aus den Strukturfonds der neuen zehn Mitgliedstaten übrig geblieben sind."

Dick Leonhard, European Voice, 9. Januar 2003

 
"Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass ESI als das effektivste Team gilt, das Tiefenanalysen über die Sachverhalte bietet, die sonst keiner von uns sowohl aus Zeit- als auch aus Kompetenzgründen analysieren könnte."

Graham Hand, Britischer Botschafter in Bosnien, 2001

Robert Barry
"Der ESI ist es gelungen, sich durch ihren Einsatz und ihre hervorragenden Veröffentlichungen als einen der wichtigsten Think Tanks zu etablieren, die zu der Umsetzung der internationalen Bemühungen der Umsetzung des Friedensabkommens in Bosnien und Herzegowina beitragen."

Robert Barry, OSZE Leiter der Mission, Bosnien

 
"Mit vielen Jahren gemeinsamer Forschungserfahrung in der Region liefert ESI einzigartig nützliche und gut lesbare Analysen der aktuellen Situation, mit großen Auswirkungen auf politische Entscheidungsträger, Aktivisten und Wissenschaftler in der Region."

Robert Donia, Autor von "Bosnia- A tradition betrayed"

Über uns
Photo credits
Alan Grant is an Irish photographer who travelled extensively in the Balkans and other countries and regions of the world. Thanks to him, ESI is able to show fascinating pictures of the Balkans: the facades of Tirana, the painted mosques of Travnik, the fabulous old houses of Plovdiv and the spectacular blue of water - dark in the Bay of Kotor, emerald in the river valleys of Bosnia, deep blue in Ohrid, twinkling in the Aegean Sea and on the Bosporus.

You can find out more about Alan Grant on his websites:
Jonathan Lewis lives between London and Istanbul. He moved to London and spent many years studying photography and now specialises in photojournalism, documentary photography and commercial work for a wide variety of private and commercial clients in the UK, Europe and Turkey. His work has appeared in a number of magazines and publications and is used on the ESI website as well.

You can find out more about Jonathan Lewis on his website www.jonathanlewisphoto.com